Heizdeckel

Heizdeckel



Der Heizdeckel bietet eine extrem einfache und elegante Lösung, beim eigenen Kompaktheizkörper das Verhältnis von Konvektionswärme zu Strahlungswärme umzukehren. Indem man den Heizkörper „verschließt“, kann Konvektionswärme nur noch nach unten bzw. an den Außenseiten des Heizkörpers entstehen. Durch die geringere Luftzirkulation wird der Heizkörper weniger abgekühlt und es gelangt automatisch mehr Strahlungswärme in den Raum. Mit diesem kostengünstigen Kniff kann man so im Nu für ein angenehmes Raumklima sorgen.

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Der Heizdeckel kann aus einem Standardheizkörper, der ja eine Mischform von Konvektor und Radiator ist, nicht plötzlich einen reinen Strahlungsheizkörper machen. Das wäre auch gar nicht sinnvoll, da diese besser hoch angebracht werden. Durch den Heizdeckel steigt weniger heiße Luft auf und die vorhandene Hitze wird in Form von Strahlungsenergie in den Raum abgegeben.


Ein Standardheizkörper gibt je nach Bauart meist 20% bis 40% Strahlungsenergie in den Raum ab, der Heizdeckel kann dieses Verhältnis umdrehen, so dass 60% bis 80% Strahlungswärme abgegeben werden. Diese Umkehrung der Verhältnisse kann bei den entsprechenden räumlichen Gegebenheiten dazu führen, dass das Thermostat auch etwas etwas niedriger eingestellt werden kann, da sich ein individuelles Wohlfühlgefühl schon bei einer etwas niedrigeren Temperatur einstellt. So lassen sich theoretisch bis zu einem Drittel der Heizkosten einsparen. Mehr Wissenswertes finden Sie hier.

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